So klingen Weihnachtsgedichte aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.
In stiller Nähe
Ihr, liebe Familie Berger, fern und nah,
im stillen Licht seid ihr mir einfach da.
Wir saßen nah beisammen letztes Jahr,
jetzt sind wir fern und bleiben wunderbar.
Ein leiser Gruß im Päckchen reist zu euch.
Macht ihr es auf, bin ich im Zimmer gleich.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtskarte an die Familie Berger, die weit weg wohnt, kurz
Kerzenschein und Frühling
Mein Jonas, leiser Raum im Kerzenschein,
seit unser Baum die Decke streifte, lachen wir leis,
du trägst uns ruhig durch den ganzen Kreis,
und für den Frühling warten zwei Plätze allein.
Diese Angaben standen im Formular
Für Ehemann Jonas als Begleittext zum Geschenk, kurze Karte im umarmenden Reim
Unter Lichtern, liebes Team
Das ganze Team, wir sammeln uns im Licht.
Was rasend war, bekommt ein leichtes Gewicht.
Die Räume atmen still nach lauten Stunden.
Wir gönnen uns gemeinsam ruhige Sekunden.
Das ganze Team, zwei Umzüge in den Knochen.
Doch euer Witz hat nie den Takt gebrochen.
Die neue Software knirschte in den ersten Schritten.
Und Meetings hielten uns gefühlt für immer mitten.
Das ganze Team, geduldig, mit den Tassen.
Koffein im Blut, doch nie die Nerven lassen.
Jetzt sitzt das Licht uns warm im Raum.
Ein kleines Etwas wartet noch am Baum.
Diese Angaben standen im Formular
Für das ganze Team auf der Weihnachtsfeier, zwei Umzüge und zu viele Meetings, drei Strophen
Ein ruhiges Ende des Jahres
Ein Jahr geht nun zu Ende, schnell und voll,
und wir sind dankbar für die gute Zeit.
Sie haben uns gefordert, und das soll
so bleiben, denn wir stehen gern bereit.
Wir wünschen Ihnen ruhige Tage jetzt,
ein Fest, das keine Fristen mit sich bringt.
Und wenn der Januar dann wieder hetzt,
sind wir am Platz, und alles Weitere gelingt.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtskarte an Kunden, Dank für die Zusammenarbeit im Jahr, zwei Strophen im Kreuzreim, sachlich warm mit Sie-Anrede
Der Baum steht wieder schief
Der Baum steht wieder leicht nach links geneigt,
weil niemand hier Geduld beim Aufbau zeigt.
Die Kugeln hängen unten viel zu dicht,
denn oben reicht die kleine Leiter nicht.
Es gibt Kartoffelsalat, wie jedes Jahr,
und Tante Uschi rührt ihn wunderbar.
Sie sagt, das Rezept sei streng geheim,
doch jeder weiß, es steht bei Oma daheim.
Der Onkel Bernd schläft nach dem Essen ein,
schon vor dem ersten Glas vom guten Wein.
Er sagt, er höre trotzdem alles mit,
und schnarcht dazu im gleichen ruhigen Schritt.
Die Kinder sitzen längst am Fensterbrett,
sie finden dieses Warten nicht sehr nett.
Gleich reißt Papier in großen bunten Streifen,
und niemand wird die Ordnung mehr begreifen.
Doch vorher, bitte, einen Moment nur still,
weil dieser Abend etwas sagen will:
Wir sind zusammen, laut und nicht perfekt,
und genau darin liegt das Fest versteckt.
Diese Angaben standen im Formular
Zum Vorlesen unterm Baum bei Familie Kramer, schiefer Baum und Onkel Bernd am Sessel, fünf Strophen im Paarreim, humorvoll
Emma und Ben im Schnee
Emma und Ben, ihr kommt am Abend ins Haus
und schüttelt draußen kaum den Schnee erst aus.
Die Jacken tropfen, und der Flur wird nass.
Uns beiden macht genau das jedes Jahr Spaß.
Ihr wisst, wo Oma ihre Kekse hat,
und werdet vor dem Essen beide satt.
Der Opa schaut zum Fenster und tut fremd
und schiebt euch noch ein Stück in euer Hemd.
Bleibt laut, bleibt neugierig, bleibt wie ihr seid.
Für euch sind wir zu jeder Stunde bereit.
Und werdet ihr auch größer, Jahr für Jahr,
hier steht ein Stuhl für euch, das ist ganz klar.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtsgedicht für die Enkel Emma und Ben von den Großeltern, Kekse und nasser Flur, drei Strophen im Paarreim, herzlich
Weihnachten am anderen Ende
Katja, Timo, bei euch steht hohes Licht,
ihr feiert dieses Fest am warmen Meer.
Bei uns liegt Nebel, und wir sehen nicht,
wo diese kurzen Tage kommen her.
Zwei Jahre sind es jetzt, seit ihr dort seid.
Der Anruf trifft euch immer früh am Morgen.
Ihr gähnt hinein, wir sitzen schon sehr weit
im Abend, und wir teilen selbst die Sorgen.
Wir wünschen euch ein leichtes, warmes Jahr
und Menschen, die euch dort willkommen heißen.
Und kommt ihr heim, dann steht der Tisch schon klar,
mit Platz für euch und für die langen Reisen.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtskarte an Katja und Timo, seit zwei Jahren in Neuseeland, drei Strophen im Kreuzreim, herzlich
Danke, Frau Renner
Frau Renner, danke für das ganze Jahr,
für jedes Paket, das bei Ihnen lag,
für Blumen, die Sie gossen Tag für Tag.
Wir wünschen Ihnen Ruhe, hell und klar.
Diese Angaben standen im Formular
Kurze Weihnachtskarte an die Nachbarin, Pakete und Blumengießen, vier Zeilen im umarmenden Reim, schlicht
Weihnachten in Omas Zimmer
Oma Hilde, dieses Mal sind wir bei dir,
dein Zimmer ist für uns fast etwas klein.
Wir stellen einen Baum ans Fenster hier
und zünden zwei der alten Kerzen ein.
Du fragst nach Namen, die wir zweimal sagen,
und lachst, wenn dir das Wort zu spät einfällt.
Wir haben Zeit, wir sind an diesen Tagen
nicht auf der Flucht durch eine schnelle Welt.
Du kennst noch Feste ohne Licht und Kranz,
mit einer Kerze und mit hartem Brot.
Du sagst, es sei trotzdem kein Jahr in Not,
und teilst schon wieder deine Kekse aus.
Wir gehen später leise durch den Flur,
und keiner spricht das aus, was jeder denkt.
Wir wünschen dir noch Zeit, ein Stück, und nur
den Frieden, den du allen hier geschenkt.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtsbesuch bei Oma Hilde im Pflegeheim, kleiner Baum am Fenster, vier Strophen im Kreuzreim, nachdenklich
Das erste Fest ohne dich
Es ist das erste Fest ohne dich, Papa.
Wir haben trotzdem den Baum geholt,
den gleichen Ständer, die gleiche Ecke,
und niemand wusste, wer ihn hält.
Mama hat deine Musik angemacht
und nach zwei Liedern wieder aus.
Wir haben zu viel gekocht, wie immer,
und wenig davon gegessen.
Es war kein schlechter Abend.
Wir haben von dir erzählt und gelacht,
zwischendurch war es lange still.
Du fehlst uns, und du bist trotzdem hier.
Diese Angaben standen im Formular
Erstes Weihnachten nach dem Tod des Vaters, drei Strophen ohne Reim, leise und nachdenklich
Ein Schal für Ella
Ella, unter dem Papier liegt Blau,
ein Schal, gestrickt, die Maschen nicht genau.
Ich habe ihn im Herbst für dich begonnen,
an Abenden mit Regen und mit Sonnen.
Trag ihn im Wind, wenn du zur Schule gehst.
Dann weißt du, dass du niemals allein stehst.
Diese Angaben standen im Formular
Geschenkanhänger für Patentochter Ella zum selbst gestrickten Schal, sechs Zeilen im Paarreim, warm
Malte steht am Herd
Malte, dieses Jahr stehst du am Herd,
du hast es uns im Sommer selbst versprochen.
Wir haben laut geklatscht, du warst es wert,
und seitdem hat es keiner mehr gebrochen.
Die Gans ist groß, der Ofen ist zu klein,
das war schon immer so in unserem Haus.
Wir helfen gern, wir tragen Teller ein
und trinken deinen Wein dabei schon aus.
Wir streiten kurz um Rotkohl und Musik,
wie immer, bis der Braten vor uns steht.
Du legst die alte Platte auf, ein Blick,
und alles ist wie früher, wenn sie dreht.
Ich wünsche dir ein leichtes, gutes Jahr
und Tage, die dir keine Fristen bringen.
Und kochst du wieder, sag es früh und klar,
dann werden wir dir auch das Lob noch singen.
Diese Angaben standen im Formular
Weihnachtsgedicht für Bruder Malte, der dieses Jahr die Gans kocht, vier Strophen im Kreuzreim, humorvoll