So klingen Muttertagsgedichte aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.
Morgenflieder und dein Halt
Mama, du weckst uns leise, ohne Ton.
Es riecht nach Flieder, Kaffee ist dein Lohn.
Kippt etwas, bist du die, die es hält.
Danke für deinen Halt, wenn Sorge zählt.
Diese Angaben standen im Formular
Von den Kindern zum Muttertag, kurz für die Karte, Paarreim
Sonntags bei dir
Oma Christa, danke, dass du da bist.
Wie viele kommen, du hältst jeden im Arm.
Und Pfannkuchen entstehen, solange jemand isst.
Am Balkon ruht unser Lachen, leicht und warm.
Diese Angaben standen im Formular
Oma Christa zum Muttertag, sonntags Pfannkuchen für alle, kurze Karte vom Enkelkind
Morgen mit dir, Katharina
Katharina, leise hebt der Morgen an.
Du stellst die Tasse an den warmen Rand.
Ein Jahr mit wenig Schlaf liegt im Verstand.
Es ist dein Atem, der den Tag beginnen kann.
Du trägst die Stunden still mit seltner Kraft.
Du bist zu streng, dein Wort wiegt zu schwer.
Doch zwei Paar Augen sehen täglich mehr.
Ich traue dem Frieden, den dein Lächeln schafft.
Katharina, nimm dir Zeit für deinen Start.
Dein erster Schluck, die Ruhe kehrt zur Hand.
Wir hüten leise, was uns trägt, ein Land.
Die Kinder sehen dich, wir lieben deine Art.
Diese Angaben standen im Formular
Katharina zum Muttertag, im Namen der Kinder, drei ruhige Strophen im umarmenden Reim
Der Kakao und die Blume
Mama, heute ist dein Tag, ich weiß Bescheid.
Ich habe schon um sechs den Tisch gedeckt.
Der Kakao ist um, das tut mir leid.
Dein Strauß stand hinter meinem Stuhl versteckt.
Diese Angaben standen im Formular
Vom kleinen Sohn zum Muttertag, Frühstück und ein Missgeschick, vier Zeilen im Kreuzreim
Auch dein Name, Ute
Ute, am Muttertag denkt jeder erst an sich.
Doch dieses Jahr, da danke ich für dich.
Du hast mich ohne eine Frage aufgenommen.
Ich bin an eurem Tisch zu Haus angekommen.
Du bist nicht meine Mutter, das ist wahr.
Und trotzdem bist du für mich immer da.
Diese Angaben standen im Formular
Von der Schwiegertochter an Ute zum Muttertag, herzliche Aufnahme in die Familie, sechs Zeilen im Paarreim
Du willst ja nichts
Mama, du willst am Muttertag nichts haben.
Kein Fest, kein Frühstück, keine großen Gaben.
Wir kommen trotzdem, laut und viel zu früh.
Du seufzt einmal und lachst dann ohne Müh.
Am Abend räumst du auf und sagst dann still:
Kommt nächstes Jahr, weil ich euch haben will.
Diese Angaben standen im Formular
Mama zum Muttertag, sie will eigentlich nicht feiern, sechs augenzwinkernde Zeilen im Paarreim
Dein Beet im Mai
Mama Brigitte, heute blüht dein Beet.
Die Erde unter deinen Händen ist braun.
Du bist schon draußen, wenn die Sonne geht.
Du sprichst mit deinem Flieder an dem Zaun.
Am Muttertag bekommst du keinen Strauß.
Du hast im Garten mehr, als jeder schenkt.
Wir bringen nur den Kuchen in dein Haus
und sitzen dort, wo du die Wege lenkst.
Du hast uns beigebracht, wie Warten geht.
Ein Samen braucht Geduld und guten Grund.
Was du gepflanzt hast, ist noch nicht verweht.
Es trägt in uns und macht die Jahre rund.
Wir sitzen abends, wenn die Amsel singt.
Du zeigst uns Knospen, die noch niemand sieht.
Du weißt genau, was dieses Jahr gelingt,
und was im Sommer über Mauern zieht.
Diese Angaben standen im Formular
Mama Brigitte zum Muttertag, ihr Beet und der Flieder am Zaun, vier Strophen im Kreuzreim
Du warst beides
Mama Nadine, du hast beides sein müssen.
Wir sollten früher nichts davon wissen.
Du gingst zur Arbeit, kamst und kochtest schnell.
Und trotzdem wurde jeder Abend hell.
Am Muttertag gehört der ganze Tag nur dir.
Wir kochen selbst, den Rest besorgen wir.
Du hast uns beide durch die Zeit getragen.
Nun trägt dich unser Dank an diesen Tagen.
Diese Angaben standen im Formular
Mama Nadine zum Muttertag, alleinerziehend mit zwei Söhnen, zwei herzliche Strophen im Paarreim
Flieder in der alten Vase
Mama, heute ist der erste Muttertag ohne dich.
Ich habe trotzdem Flieder auf den Tisch gestellt.
Die Vase ist die alte, mit dem Sprung im Rand.
Du hättest gesagt, sie tut es doch noch.
Ich koche deine Suppe, ganz ohne Zettel.
Meine Hände kennen jeden Handgriff von dir.
Zu viel Majoran, wie immer bei dir.
Ich lache und ich weine in denselben Topf.
Es gibt keinen Brief, den ich schreiben kann.
Ich sage es trotzdem, halblaut in die Küche.
Danke, Mama. Für alles. Für jedes Jahr.
Der Flieder blüht, und du bist mitten darin.
Diese Angaben standen im Formular
Erster Muttertag nach dem Tod der Mutter, Flieder und ihre Suppe, drei reimlose Strophen, leise
Als ich vierzehn war
Silke, du kamst, als ich schon vierzehn war.
Ich machte dir den Anfang schwer und laut.
Du bliebst und wurdest langsam mir vertraut.
Du hieltest aus, ein ganzes zähes Jahr.
Am Muttertag bekommst du Blumen jetzt.
Nicht statt der einen, sondern noch dazu.
Du hast dir diesen Tag verdient, auch du.
Du hast dich nie auf ihren Platz gesetzt.
Diese Angaben standen im Formular
An Bonusmama Silke zum Muttertag, sie kam in die Familie, als ich vierzehn war, zwei Strophen im umarmenden Reim
Zwei Länder zwischen uns
Mama Marlies, heute rufe ich dich an.
Es liegt ein Meer und noch ein halbes Land.
Ich zeige dir mein Fenster, so gut ich kann.
Du winkst mir zu, ich spüre deine Hand.
Du fragst zuerst, ob ich auch richtig esse.
Die zweite Frage gilt dem Wetter dort.
Ich lache, weil ich sie nie mehr vergesse.
Es ist seit dreißig Jahren dasselbe Wort.
Am Muttertag bin ich dir viel zu weit.
Kein Strauß, kein Kuchen, nur ein Bildschirm blinkt.
Ich schenke dir das einzig Echte: Zeit.
Wir reden, bis der Abend leise sinkt.
Im Juli sitze ich bei dir am Tisch.
Du deckst für sechs, obwohl wir nur zu zweit.
Der Kuchen steht bereit, der Kaffee frisch.
Bis dahin ist dein Anruf mein Geleit.
Diese Angaben standen im Formular
Mama Marlies zum Muttertag, der Sohn lebt im Ausland, vier Strophen im Kreuzreim
Heute kommen alle
Mama Hannelore, der Muttertag beginnt.
Die Enkel toben, draußen weht der Wind.
Du zählst die Teller, denn wir sind so viele.
Du lachst und schiebst den Kuchen durch die Diele.
Du hast vier Kinder durch die Zeit gebracht.
Du hast an tausend Abenden gewacht.
Wir waren laut und selten leicht zu tragen.
Du konntest immer noch ein Ja mehr sagen.
Jetzt sitzt du da, die Jüngste auf dem Schoß.
Sie schläft sofort, dein Arm ist warm und groß.
Am Fenster steht dein alter Küchenstuhl.
Der Kaffee dampft, der Nachmittag wird kühl.
Wir danken dir für jedes Sonntagsessen.
Für alles, was wir viel zu schnell vergessen.
Für deine Hand, die niemals müde war.
Für vierzig Jahre, still und wunderbar.
Mama Hannelore, heute ruhst nur du.
Wir räumen ab, wir hören einfach zu.
Bleib lange bei uns, ruh dich richtig aus.
Wir tragen heute Kuchen, Tisch und Haus.
Diese Angaben standen im Formular
Mama Hannelore zum Muttertag, vier Kinder und sieben Enkel im Haus, fünf feierliche Strophen im Paarreim