So klingen Gedichte zum 18. Geburtstag aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.
Achtzehn, Lena, freie Fahrt
Lena, achtzehn, jetzt geht es los.
Der Schlüssel klackt, die Freiheit groß.
Du weißt, wohin, die Spur ist klar.
Dein helles Lachen macht es wahr.
Die Boxen beben, du drehst auf.
Die Welt wird grün und nimmt den Lauf.
Am Sonntag bleibt dein Kissen schwer.
Vor zwölf ist selbst der Kühlschrank leer.
Das Abi klopft schon an die Tür.
Du hast für Neues das Gespür.
Und ruf mal an, wir hören zu.
Die Welt gehört dir, und wir dazu.
Diese Angaben standen im Formular
Tochter Lena wird 18, Führerschein und Abi, humorvoll im Paarreim
Achtzehn Segel, lieber Paul
Paul, achtzehn Jahre, welche Zeit.
Wir denken an dein erstes Boot.
Die Kindheit liegt schon fast so weit.
Du hieltest Kurs mit Kompass, Lot.
Wenn Saiten schwingen, wird es Klang.
Du tüftelst leise, Schritt für Schritt.
Verlässlich bringst du Dinge in Gang.
Und nimmst uns andere gerne mit.
Geh deinen Kurs, vertrau dem Weg.
Wir halten dir die Sicht ganz klar.
Wo du auch anlegst, steht ein Steg.
Wir wünschen dir ein gutes Jahr.
Diese Angaben standen im Formular
Enkel Paul wird 18, Sommer am See und sein erstes Boot, drei warme Strophen im Kreuzreim
Achtzehn, Til, und wir
Til, achtzehn Jahre, es lebe die Steuer.
Ab heute wird das Leben teuer.
Vom ersten Festival im Zelt
bis Döner um zwei, halbe Welt.
Du bist immer zu früh, nie zu spät.
So bleibt es, wohin es auch geht.
Diese Angaben standen im Formular
Bester Freund Til wird 18, Festival und Döner um zwei, kurz und frech im Paarreim
Greta zieht die Spur
Greta, achtzehn, die Straße wird weit.
Dein Rennrad steht geputzt im Flur.
Fahr los und zieh die erste Spur.
Wir stehen hier und sind bereit.
Diese Angaben standen im Formular
Patenkind Greta wird 18, Rennrad und erste große Tour, vier Zeilen im umarmenden Reim, herzlich
Fynn in der Werkstatt
Fynn, achtzehn.
Die Werkstatt riecht nach Sägemehl.
Deine Hände sind rauer geworden.
Was du baust, steht gerade.
Wir sind froh, dass du deinen Weg kennst.
Diese Angaben standen im Formular
Neffe Fynn wird 18, Tischlerlehre im ersten Jahr, fünf reimlose Zeilen, schlicht
Marie und der Wecker
Marie, mit achtzehn wird es ernst.
Dein Wecker klingelt, ungehört.
Du sagst, dass du das Planen lernst.
Bisher hat es uns nicht gestört.
Diese Angaben standen im Formular
Cousine Marie wird 18, überhörter Wecker und große Pläne, vier Zeilen im Kreuzreim, humorvoll
Bens Zimmer wird leer
Ben, dein Zimmer wird bald leer.
Die Kisten stehen schon im Gang.
Achtzehn Jahre, und nicht lang,
dann fährst du fort, das Auto schwer.
Wir geben dir die freie Hand.
Der Tisch wird leiser, das ist wahr.
Dein Platz bleibt frei das ganze Jahr.
Und hinter dir bleibt festes Land.
Diese Angaben standen im Formular
Sohn Ben wird 18 und zieht aus, Kisten im Flur und leerer Platz am Tisch, zwei Strophen im umarmenden Reim, nachdenklich
Johanna auf der Bühne
Johanna, achtzehn, heute strahlt das Licht.
Du standest schon mit acht in diesem Saal.
Wir sahen Angst und Mut in dem Gesicht.
Du sprachst den ersten Satz das erste Mal.
Seitdem hast du dir jede Rolle erspielt.
Du lernst die Zeilen nachts im stillen Haus.
Du weißt genau, wohin ein Stück dann zielt,
und trägst es bis zum letzten Vorhang aus.
Heut brauchst du kein Kostüm und keinen Text.
Wir feiern dich mit Kuchen und mit Mut.
Geh weiter, wenn der Zweifel dich erschreckt.
Was du beginnst, das machst du meistens gut.
Diese Angaben standen im Formular
Tochter Johanna wird 18, Theatergruppe seit dem achten Lebensjahr, drei Strophen im Kreuzreim, feierlich
Leon im Kasten
Leon, achtzehn, das ist eine Zahl.
Ich kenne dich seit deinem ersten Mal.
Im Garten stand ein schiefes altes Tor.
Du hieltest jeden Schuss von mir davor.
Jetzt bist du groß und stehst im Kasten.
Du fällst und stehst, du kennst kein Rasten.
Am Samstag klatscht die halbe Stadt.
Und Mama wird beim Zusehen matt.
Ich wünsche dir ein gutes Jahr
und Tage, hell und wunderbar.
Und wenn du fällst, dann ruf mich an.
Ich hole dich, so gut ich kann.
Diese Angaben standen im Formular
Bruder Leon wird 18, Torwart seit dem schiefen Gartentor, drei Strophen im Paarreim, herzlich
Noah und die letzte Runde
Noah, achtzehn, und die Nacht ist kurz.
Der Bildschirm leuchtet noch um vier.
Die halbe Klasse spielt bei dir.
Am Morgen kommt der große Sturz.
Du sagst, es sei nur noch die letzte Runde.
Wir kennen diesen Satz seit Jahren schon.
Heut gibt es Kuchen statt Bildschirm und Ton.
Komm hoch, wir feiern jetzt zur guten Stunde.
Diese Angaben standen im Formular
Freund Noah wird 18, lange Zockernächte und die letzte Runde, zwei Strophen im umarmenden Reim, augenzwinkernd
Clara nimmt den Zug
Clara, achtzehn Jahre, welch ein Tag.
Du lagst den Sommer draußen mit dem Buch.
Du bliebst dort liegen, was auch kommen mag.
Und jede Seite war ein neuer Versuch.
Im Herbst nimmst du den frühen Zug.
Ein Zimmer wartet in der fremden Stadt.
Zwei Kisten Bücher sind dir nicht genug.
Wir wissen, dass dein Kopf schon Pläne hat.
Das Zimmer bleibt, wie du es lässt.
Der Schreibtisch steht am selben Ort.
Wir halten dir dein Fenster fest.
Und du gehst weiter, Wort für Wort.
Wir wünschen dir die weite, offne Welt
und Freunde, die dich tragen, wenn es zieht.
Und wenn dir mal die Richtung nicht gefällt,
dann kehr zurück, hier bleibt dein altes Lied.
Diese Angaben standen im Formular
Enkelin Clara wird 18, Bücher im Gras und Umzug zum Studium, vier Strophen im Kreuzreim zum Vortragen, herzlich
Emilia und das kalte Wasser
Emilia, achtzehn Jahre, welch ein Jahr.
Wir denken an die Halle, kühl und klar.
Um sechs am Morgen brannte schon das Licht.
Du sprangst hinein, die Kälte zählte nicht.
Wir saßen oben auf der harten Bank
und schauten zu, mit Stolz und stillem Dank.
Du zogst die Bahnen, ruhig, Zug um Zug.
Am Ende war die Zeit dann gut genug.
Dann kam der Sommer, als die Schulter riss.
Du standest lang am Beckenrand, gewiss.
Du hast geweint und bist zurückgekehrt.
Das hat uns mehr als jeder Sieg gelehrt.
Heut heben wir das Glas auf deine Kraft.
Nicht auf die Zeiten, die ein Training schafft.
Auf achtzehn Jahre und den langen Lauf.
Wir bleiben hinter dir und stehen auf.
Diese Angaben standen im Formular
Tochter Emilia wird 18, Schwimmtraining um sechs und die verletzte Schulter, vier Strophen im Paarreim für die Rede, feierlich