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Abschiedsgedicht für eine Kollegin Beispiele

So klingen Abschiedsgedichte aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.

Für Sabine vom Team

Sabine, sieben Jahre, Tisch an Tisch. Wir zählten Zahlen, Takt für Takt. Du bliebst am Monatsende frisch. Du hieltest jeden Faden fest, exakt. Für jedes Loch fand sich bei dir Datei. Und zwischen Zahlen stand dein Humor klar. Ein Klick, und schon war jede Sorge frei. Am Teeregal roch Freitag wunderbar. Du gehst, und uns bleibt deine helle Zeit. Wir lassen dich ungern, viel Glück. Was du geordnet hast, klingt leis und weit. Dein Weg nimmt unser Lächeln mit, ein Stück.
Diese Angaben standen im Formular Sabine aus der Buchhaltung wechselt die Firma, sieben Jahre im selben Büro, Kreuzreim, herzlich

Platz frei für Nadine

Nadine, du hieltest die Kasse straff am Faden. Jetzt zählst du keine Münzen, sondern Waden. Fünf bunte Zettel bleiben, leiser wird der Raum. Dein Platz bleibt frei, wir warten, wie im Traum.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Nadine geht in Elternzeit, Kaffeekasse und Post-its in fünf Farben, kurze Karte im Paarreim

Am Eingang bleibt dein Licht

Ute, du warst das Herz am Eingang. Neunzehn Jahre Ruhe in dem Raum. Du kanntest jedes Gesicht, den feinen Umgang. Dein Tresen bleibt ein stiller, warmer Traum. Ein Pflaster lag bereit in deiner Schublade. Ein Blick von dir, und Stürme blieben klein. Du warst weit mehr als gute Fassade. Ohne dich wird der Eingang anders sein. Die Orchideen öffnen still die Ferne. Ein Schiffsdeck ruft, das den Horizont durchzieht. Wir denken an dich und zählen sanfte Sterne. Fahr sorglos fort, wo neues Licht dir blüht.
Diese Angaben standen im Formular Ute vom Empfang geht nach 19 Jahren in den Ruhestand, drei Strophen im Kreuzreim, herzlich und warm

Der Platz am Fenster bleibt

Miriam, vier Jahre hast du hier gelacht. Du hast aus jedem Chaos Ordnung gemacht. Du kanntest jede Frist und jeden Trick. Du fandest jede Datei in einem Blick. Jetzt wechselst du, wir gönnen dir das Glück. Doch heimlich wünschen wir uns dich zurück. Wir halten dir den Platz am Fenster frei. Ruf an, dann sind wir mittags gern dabei.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Miriam wechselt nach vier Jahren zu einem Start-up, zwei Strophen im Paarreim, augenzwinkernd

Für Jana, bis nachher

Jana, ab Freitag bleibt dein Bildschirm aus. Du hast drei Jahre unseren Takt gesetzt. Du warst die ruhige Mitte in dem Haus. Bei dir war keiner kopflos und gehetzt. Jetzt kommt ein kleiner Mensch und dreht die Zeit. Ihr teilt euch bald die kurze, wache Nacht. Wir wünschen euch viel Kraft und Ruhe, weit, und einen Morgen, der euch beide anlacht. Wir halten deinen Schreibtisch frei bis dann. Komm vorbei und bring den kleinen Menschen mit. Wir sehen uns dein neues Glück dann an und freuen uns auf jeden ersten Schritt.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Jana geht in die Elternzeit, drei Jahre im Team, drei Strophen im Kreuzreim, herzlich

Von hier nach München

Lena, du gehst am ersten Juni fort. Wir hatten sechs gemeinsame Jahre Zeit. Von hier nach München ist der Weg jetzt weit. Du lässt uns hier den halb geräumten Ort. Du brachtest freitags deinen eigenen Kuchen. Du merktest, wenn hier jemand stiller saß. Du hieltest zwischen Arbeit und Spaß das Maß. Wir werden diese Freitage noch suchen. Jetzt fährst du südwärts mit der frühen Bahn. Dort warten Berge und ein neues Haus. Du packst die Kisten Stück für Stück wieder aus und schreibst uns, wenn der Herd erst laufen kann.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Lena zieht nach München und verlässt das Team, Freitagskuchen, drei Strophen im umarmenden Reim

Vier Wagen und neun Jahre

Britta, wir räumen diese Woche das Büro. Die Kisten stehen schon im leeren Flur. Was neun Jahre gewachsen ist, passt in vier Wagen. Das ist die kurze Rechnung dieser Schließung. Wir haben hier zusammen viel gestemmt. Du bliebst ruhig, als alle durcheinanderredeten. Du hast die Listen geschrieben, die uns trugen. Und du hast niemanden allein gelassen. Jetzt geht jeder in eine andere Richtung. Die neuen Adressen stehen auf einem Zettel. Wir verlieren ein Büro, nicht die Verbindung. Melde dich, sobald du angekommen bist.
Diese Angaben standen im Formular Das Team wird aufgelöst, Abschied von Britta nach neun Jahren, drei reimlose Strophen, nachdenklich

Der Flur wird stiller

Anke, du gehst, und unser Flur wird still. Wir gönnen dir den Schritt, auch wenn ihn keiner will. Nimm unseren Dank mit in dein neues Haus und ruh dich zwischen beiden Stellen aus.
Diese Angaben standen im Formular Karte für Anke, die die Firma wechselt, vier Zeilen im Paarreim, schlicht und herzlich

Für Carolin, jetzt in Wien

Carolin, ab Oktober lebst du in Wien. Wir sehen dich von hier aus weiterziehen. Du hast mit uns drei kalte Winter durchgehalten. Du konntest jede Sitzung ruhig gestalten. Jetzt lernst du eine Stadt mit anderem Ton. Wir hören bald von dir, das wissen wir schon.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Carolin zieht nach Wien, sechs Zeilen im Paarreim, freundlich und knapp

Fünfzehn Jahre für Beate

Beate, fünfzehn Jahre sind ein Wort. Du kamst, als hier drei Tische standen, an. Wir sind seitdem gewachsen an dem Ort. Und vieles davon stand in deinem Plan. Du hast die Neuen ruhig eingeführt. Du gabst den ersten Wochen Halt und Mut. Du hast den Ärger früh im Raum gespürt. Ein Wort von dir, und alles lief wieder gut. Wir denken an die eine lange Nacht. Der Auftrag hing an einer knappen Frist. Du hast uns alle durch die Zeit gebracht. Wir wissen, wem der Abschluss zu verdanken ist. Jetzt gehst du weiter, und dein Schritt ist klar. Ein größeres Haus hat dich zu sich geholt. Wir gönnen dir, was lange fällig war. Du hast dir diesen Platz seit Langem gewollt.
Diese Angaben standen im Formular Beate verlässt die Firma nach 15 Jahren, Aufbau des Teams und eine Nachtschicht vor der Frist, vier Strophen im Kreuzreim, feierlich

Zum zweiten Mal, liebe Steffi

Steffi, du gehst zum zweiten Mal in Pause. Bald ist es deutlich lauter bei euch zu Hause. Der Große zählt die Nächte schon voraus. Ihr teilt bald jede Decke in dem Haus. Wir kümmern uns solange um den Rest. Komm mit dem Kleinen mal zum Sommerfest. Wir wünschen euch viel Schlaf, so gut es geht, und Tage, an denen die Zeit einmal steht.
Diese Angaben standen im Formular Kollegin Steffi geht zum zweiten Mal in Elternzeit, großer Bruder und wenig Schlaf, zwei Strophen im Paarreim, augenzwinkernd

Sieben Jahre, letzte Kiste

Yvonne, sieben Jahre sind vorbei. Im Mai verliert die Gruppe ihren Raum. Wir glauben diese Nachricht selber kaum. Und trotzdem räumt sich Schrank für Schrank hier frei. Du hast die Übergabe klar gemacht. Du warst der Punkt, an dem noch Ordnung stand. Du hattest jedes lose Blatt zur Hand. Du hast uns durch den letzten Sturm gebracht. Am Freitag ist der letzte Kasten leer. Wir schieben alle Stühle an die Wand. Ein Blumentopf bleibt stehen auf dem Rand. Und was wir mitnehmen, das wiegt viel mehr. Yvonne, wir wünschen dir für alles Glück. Du findest deinen Platz an jedem Ort. Ein Team geht auseinander, du gehst fort. Doch keiner nimmt uns diese Jahre zurück.
Diese Angaben standen im Formular Die Abteilung wird aufgelöst, Abschied von Yvonne nach sieben Jahren, vier Strophen im umarmenden Reim, nachdenklich
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