So klingen Gedichte für Mama aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.
Nachtwache und Pausenbrot
Mama, Du hältst mich fest, wenn Nächte schwerer sind,
Du saßt am Bett, bis Fieber aus der Stirn verschwand.
Dein Flüstern streicht wie Licht durchs Zimmer, leis und lind,
und jeder Morgen gab mir ein Brot in meine Hand.
Du bist so stark und ehrlich in jedem kleinen Schritt,
und rufst gleich dreimal an, sobald mein Handy nicht klingt.
Und jeder Tag bekam durch Dich den rechten Tritt,
und selbst ein müder Tag am Abend still gelingt.
Mama, ich sag es selten, doch ich danke Dir.
Dein Sessel wartet abends, immer warm, ein stiller Hafen.
Was war, was kommt, ich trage Dich als Nähe hier.
Und wenn Du sorgst, dann lern ich ruhig zu schlafen.
Diese Angaben standen im Formular
Muttertag, Nachtwache am Krankenbett und Pausenbrot, Kreuzreim
Wintermeer und leiser Mut
Mama, du hast noch einmal ganz neu begonnen.
Drei Kinder um dich, Sturm der jungen Tage.
Du lerntest nachts und stelltest kaum die Frage.
Und zeigtest uns, wie Mut das Morgen gewonnen.
Am Wintermeer ging Zukunft an deiner Seite.
Wir gingen neben dir am stillen Strand.
Du hieltest unsre Zweifel an der Hand.
Seitdem weiß ich, für Träume gibt es Weite.
Dein Plattenspieler knistert leise und er dreht.
Drei Bücher offen, wirres Netz aus Seiten.
Wir lachen, wenn die Helden sich begleiten.
Mama, du zeigst, es ist nie zu spät.
Diese Angaben standen im Formular
Mama zum Geburtstag, sie hat mit vierzig noch studiert, drei feierliche Strophen im umarmenden Reim
Am Tisch der Wärme
Mama, bei dir hat oft noch jemand Platz als Gast,
du räumst ein Lächeln ein, und von den Schultern fällt die Last.
Die Kerzen flüstern leis, der Tisch trägt heimischen Glanz,
dein Rotkohl schmeckt nach Kindertagen am alten Adventskranz.
Du fädelst leise Jahre auf, ganz still zu einem Band,
und hältst uns alle nah, so still bescheiden, in der Hand.
Diese Angaben standen im Formular
Mama zu Weihnachten, ein Gedeck mehr auf dem Tisch, kurze Karte im Paarreim