So klingen Gedichte für Papa aus dem Generator. Darunter steht jeweils, was im Formular eingetragen war.
Zum Geburtstag, lieber Papa
Papa, Du lachst, und alles wird ganz leicht.
Bei Dir ist Sorge klein, sie weicht.
Du bist mein Fels, mein fester Halt.
Wenn Wind sich aufspielt, wird mir nicht kalt.
Im alten Kombi hieltest Du die Schrauben.
Bei jedem Stottern gabst Du uns den Glauben.
Vorm Losfahren fragst Du, wart ihr aufs Klo.
Dann rollt die Karawane, alle froh.
Am Grill wirst Du zum König, ruhig, still.
Der Ball ruft samstags, Du behältst den Stil.
Dein flacher Witz hat einen eigenen Schmelz.
Du bist für uns, Papa, einfach der Fels.
Diese Angaben standen im Formular
Papa hat Geburtstag, alter Kombi, Grill und schlechte Witze, humorvoll
Schutz aus stillen Händen
Papa, du hieltest das Haus mit stillen Händen.
Kein Wort zu viel, jede Tür blieb offen.
Nach der Trennung trugst du Lasten ohne Klage.
Du stelltest Stühle hin, der Tisch stand gerade.
Die Werkstatt roch nach Eisen und nach Plänen.
Dein Blick war Schraubstock, fest und ohne Theater.
Du erklärtest nicht, du hast es gerichtet.
Am Surren lernte ich die leise Mühe.
Auf langen Fahrten sprach nur das Armaturenlicht.
Du lenktest geradeaus, ich faltete Karten.
Erst heute weiß ich, was es dich kostete.
Dein Schweigen war Schutz, die Liebe trug Schwielen.
Diese Angaben standen im Formular
Papa einfach als Dankeschön, wortkarg und verlässlich nach der Trennung, drei Strophen ohne Reim
Auf deinen starken Händen
Papa Reinhard, du trägst Dach und Mut zugleich.
Mit dir fand jedes Stolpern festen Halt.
In deiner Nähe bin ich einfach reich.
Du führtest leise durch den dichten Wald.
Du warst der Erste oben auf der Leiter.
Aus Schweiß und Lachen wuchs ein Haus aus Stein.
Und dieses Dach blieb mir der treuste Begleiter.
Vierzig Jahre Bau prägten Hand und Bein.
Im Garten lenkst du liebevoll dein Land.
Du richtest still, was keiner je benannt.
Beim Kartenspiel bleibst du bei klarem Verstand.
Am Freitag ist dein Bluff am Tisch bekannt.
Die Nordsee ruft, ihr Salz liegt überm Deich.
Dort wird die Stimme still, der Gang wird sacht.
Ich wünsche dir den Tag warm und weich.
Dass Ruhe bleibt und über dir wacht.
Papa Reinhard, ich hebe froh das Glas.
Auf fünfundsechzig Jahre ehrlichen Lohn.
Nun gönn dir Zeit und jeden guten Spaß.
Setz dich, der Stuhl ist heute dein Thron.
Diese Angaben standen im Formular
Papa Reinhard wird 65, 40 Jahre auf dem Bau, fünf feierliche Strophen im Kreuzreim
Hoch bis an die Decke
Papa, du hebst mich hoch bis an die Decke.
Du findest mich in jeder guten Ecke.
Du baust mir Burgen, die kein Sturm zerstört.
Ich bin so froh, dass du zu mir gehörst.
Diese Angaben standen im Formular
Vom sechsjährigen Sohn, einfach so, vier Zeilen im Paarreim, kindlich
Die Tür stand offen, Bernd
Bernd, du hast mich ohne Prüfung aufgenommen.
Du hieltest mir die schwere Werkstatt auf.
An deinem Tisch bin ich seitdem willkommen.
Du gabst mir Werkzeug und dann freien Lauf.
Diese Angaben standen im Formular
Vom Schwiegersohn an Schwiegervater Bernd, Dank für die Aufnahme, vier Zeilen im Kreuzreim
Zwölf Sorten Schrauben
Papa, dein Keller kennt zwölf Sorten Schrauben.
Du ordnest sie nach Größe und nach Glauben.
Kein krummer Nagel wird bei dir verbannt,
du klopfst ihn grade, das ist längst bekannt.
Wir spotten gern, doch wackelt ein Regal,
dann bist du da, dein Kaffee wird egal.
Diese Angaben standen im Formular
Papa einfach so, sein sortierter Schraubenkeller, sechs augenzwinkernde Zeilen im Paarreim
Ohne Hand am Lenker
Papa, du liefst mit mir die Straße lang.
Du hieltest hinten fest, ich sah dich nicht.
Dann warst du weg, und ich fuhr ohne Zwang.
Du standest hinten, Sonne im Gesicht.
So gingst du immer, bis ich selber stand.
Du bliebst zurück und ließest mich allein.
Ich spürte trotzdem deine offene Hand.
Sie musste nicht am Lenker sichtbar sein.
Diese Angaben standen im Formular
Danke an Papa, er brachte mir das Radfahren bei, zwei Strophen im Kreuzreim
Der See am frühen Morgen
Papa Jürgen, morgens liegt der See noch grau.
Du sitzt am Steg, die Angel ruht im Licht.
Du redest nicht, du brauchst die Worte nicht.
Und trotzdem weiß ich, was du sagst, genau.
Du nahmst mich mit, als ich ein Schulkind war.
Du zeigtest mir den Knoten, Zug um Zug.
Geduld war deine Lehre, schlicht und klug.
Der Eimer blieb oft leer, der Tag war wunderbar.
Jetzt bist du frei, die Arbeit liegt zurück.
Du fährst um fünf, der Kaffee steht bereit.
Du hast am Wasser deine ganze Zeit.
Ich wünsche dir noch viele Jahre Glück.
Diese Angaben standen im Formular
Papa Jürgen im Ruhestand, frühe Stunden am See, drei ruhige Strophen im umarmenden Reim
Freitags stand der Wagen
Papa, dein Lastwagen stand freitags im Hof.
Wir hörten die Bremsen, bevor wir dich sahen.
Du brachtest fremde Münzen in der Jackentasche.
Der Kühlschrank war voll, das Haus war wieder ganz.
Am Sonntagabend packtest du die Thermoskanne.
Ich stand am Fenster und zählte die Rücklichter.
Fünf Tage sind lang für ein Kind.
Du hast sie mit Postkarten kürzer gemacht.
Heute fahre ich selbst über deine Strecke.
Bei Kilometer neunzig denke ich an dich.
Du hast uns dieses Haus in Nachtfahrten verdient.
Danke, Papa, für jeden dieser Kilometer.
Diese Angaben standen im Formular
Danke an Papa, Fernfahrer, nur die Wochenenden zu Hause, drei reimlose Strophen, nachdenklich
Fünfzig Jahre am Spielfeldrand
Papa Thomas, heute zählst du fünfzig Jahre.
Der Wind am Sportplatz nahm dir ein paar Haare.
Du pfeifst seit zwanzig Jahren die E-Jugend.
Und trägst Geduld als deine größte Tugend.
Du brüllst nicht, wenn ein Ball ins Aus verschwindet.
Du lobst das Kind, das keinen Anschluss findet.
Am Ende reichst du jedem deine Hand.
Die Kabine riecht nach Salbe und nach Sand.
Zu Hause bist du still, du liest den Sport.
Du redest wenig, doch du hältst dein Wort.
Wir gratulieren dir mit lautem Chor.
Du bleibst für uns der Beste, wie zuvor.
Diese Angaben standen im Formular
Papa Thomas wird 50, seit zwanzig Jahren Jugendtrainer, drei Strophen im Paarreim, augenzwinkernd
Mit einem Koffer angekommen
Papa Mehmet, du kamst mit einem Koffer an.
Die Stadt war grau, die Sprache war ein Stein.
Du nahmst die Schicht, die keiner nehmen kann.
Und abends lerntest du für uns allein.
Du saßt am Küchentisch mit Heft und Stift.
Du sprachst die fremden Wörter vor dich hin.
Ich sehe heute, wie mich das noch trifft.
In jedem Satz von mir steckt dein Beginn.
Wir hatten wenig, doch wir hatten dich.
Du brachtest sonntags warmes Brot ins Haus.
Du sprachst vom Dorf am Meer und wärmtest mich.
Dann ruhtest du zwei Stunden, gingst hinaus.
Papa, mein Zeugnis hängt bei dir im Flur.
Du zeigst es stolz und lachst dabei zu laut.
Du sagst, das sei mein Werk und meine Spur.
Doch alles hier ist auf dein Jahr gebaut.
Diese Angaben standen im Formular
Danke an Papa Mehmet, er kam mit dreiundzwanzig nach Deutschland, vier ernste Strophen im Kreuzreim
Achtzig Kerzen für den Schreiner
Papa Werner, achtzig Kerzen sind entfacht.
Wir drei sind da, wir haben nachgedacht.
Wir suchen Worte, die dein Leben fassen.
Sie reichen nicht, wir müssen vieles lassen.
Du kamst aus einem Winter ohne Brot.
Du kanntest früh die Arbeit und die Not.
Du hast gespart und hieltest doch nichts fest.
Bei dir bekam der Fremde noch den Rest.
Im Hof steht immer noch die alte Bank.
Du hast sie selbst gezimmert, breit und schlank.
Wir saßen dort und lernten, still zu sein.
Du schnitztest unsere Namen dort hinein.
Du hast uns nie gelobt mit großem Wort.
Du standest früh am Bahnhof, fuhren wir fort.
Du kamst mit deinem Werkzeugkasten an.
Du hast geholfen, so gut es einer kann.
Papa Werner, heute gilt der Tag nur dir.
Wir heben unsere Gläser, alle vier.
Wir wünschen dir Gesundheit und noch Zeit.
Und viele Sonntage, die Bank steht bereit.
Diese Angaben standen im Formular
Papa Werner wird 80, Schreiner, die selbstgebaute Bank im Hof, fünf feierliche Strophen im Paarreim